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Rückblick

Himmelszelte für die Göttin - Indische Textilkunst

13. Dezember 2013 - 13. April 2014

Die Ausstellung zeigte eine Auswahl aussergewöhnlicher Textilien aus der bedeutenden Textilsammlung, die der ehemalige Direktor und aktuelle Präsident der Rietberg-Gesellschaft Dr. Eberhard Fischer jüngst dem Museum schenkte. Sie gab einen Einblick in Arbeitstechnik und Herstellungsprozesse, in die religiöse Bildsprache sowie ihre rituelle Verwendung.

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Indische Malerei - Schenkungen und Ankäufe der letzten Jahre

19. November 2013 - 16. März 2014

Die Ausstellung präsentierte die wichtigsten Schenkungen und Neuerwerbungen und zeigte die Werke im Kontext bereits bestehender Sammlungsgebiete. Dadurch wurde sichtbar, nach welchen Kriterien die Sammlung erweitert wurde.

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Top 10 Künstler

11. Juni 2013 – 28. Februar 2014

Diese zehn Künstler erzielten 2012 an Auktionen den höchsten Umsatz. Fünf von ihnen sind Chinesen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist es nicht die zeitgenössische chinesische Kunst, die diese Rekordzahlen erreicht, sondern die auf Papier gemalte Tuschemalerei der traditionellen Künstler des 20. Jahr­hunderts.

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Alfred Flechtheim.com - Kunsthändler der Avantgarde

10. Oktober 2013 – 9. Februar 2014

Der Galerist Alfred Flechtheim (1878–1937) gehört zu den bedeutenden Protagonisten der Kunstszene im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Sein Einsatz für den rheinischen Expressionismus, die französische Avantgarde und die deutsche Moderne sowie die Förderung von Künstlerpersönlichkeiten wie Max Beckmann, George Grosz und Paul Klee haben ihn bereits zu Lebzeiten international bekannt gemacht.

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Sehnsucht Persien - Kunst im europäisch-persischen Dialog & Gegenwartskunst aus Teheran

27. September 2013 – 12. Januar 2014

Die künstlerische Beschäftigung mit Persien im barocken Europa, die Auseinandersetzung mit europäischen Bildern im safawidischen Persien und zeitgenössische Werke aus Teheran (die teilweise eigens für Zürich geschaffen wurden) sind die drei Pfeiler der Ausstellung. Sie zeigen, was einst war, und eröffnen einen spannenden Blick auf das, was ist.

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Höfische Eleganz - Indische Malerei

November 2012 – 17. November 2013

Die Ausstellung Höfische Eleganz: Szenen aus den Fürstentümern Indiens beleuchtet die verschiedenen Aspekte des Lebens an den Höfen Indiens, sei es nun am pompösen und wichtigen Mogul-Hof in Agra oder Delhi oder in den Staaten Rajasthans, so etwa Mewar (Udaipur), Jaipur und Kishangarh.

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Yaks, Yetis, Yogis - Tibet im Comic

14. Juli – 10. November 2013

Schwebende Mönche und mystische Meister, sanftmütige Yaks und furchterregende Yetis, mächtige Klosterburgen und einsame Bergspitzen – diese Stereotypen unseres westlichen Tibet-Bildes tauchen immer wieder in Comics auf.

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Von Buddha bis Picasso − Der Sammler Eduard von der Heydt

20. April − 18. August 2013

Die Ausstellung über den Gründungssammler des Museums Rietberg zeichnete die Entstehung der Weltkunst-Sammlung von der Heydts anhand seiner Lebens- und Wohnstationen und auf der Grundlage seiner ersten umfassenden Biografie auf.

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Maos Mango − Massenkult der Kulturrevolution

15. Februar − 16. Juni 2013

Wie kommt man darauf, eine halbverfaulte Mango in Formaldehyd einzulegen und als grosse Kostbarkeit zu bestaunen? Warum trägt man Wachsnachbildungen von Mangos in Prozessionen mit und verehrt sie wie religiöse Objekte? Wie kann eine harmlose Frucht eine starke politische Botschaft verkörpern? Die Ausstellung erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen Propagandasymbols während der Grossen Proletarischen Kulturrevolution (1966– 1976) in China. 

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Chavìn - Perus geheimnisvoller Anden-Tempel

23. November 2012 bis 10. März 2013

Plakatsujet Chavìn

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit auf diesem Gebiet führenden Archäologen und dem peruanischen Kulturministerium konzipiert. Sie gab erstmals einen Überblick über die Kunst und Kultur von Chavín und setzte vor allem auch – zum Schutz des Weltkulturerbes von Chavín – ein Zeichen für eine internationale Kooperation zwischen Peru und der Schweiz: Mit modernster Technologie und dem Einsatz von Laserscannern und Flugdrohnen ist der Zustand des gesamten Tempels und dessen Skulpturen im Frühling 2012 millimetergenau dreidimensional vermessen und dokumentiert worden. Zusammen mit dem Bundesamt für Kultur finanziert das Museum Rietberg ausserdem die Einrichtung einer Steinskulpturen-Restaurierungswerkstatt, in welcher Schweizer Spezialisten ab August 2012 in enger Zusammenarbeit mit lokalen Auszubildenden die gefährdeten Kulturgüter durch Knowhow-Transfer nachhaltig sichern.

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Streetparade der Götter − Bronzekunst aus Indiens Dörfern

20. Juli bis 11. November 2012

Es ist etliche Jahre her, seit das Museum Rietberg die indische «Stammeskunst» thematisierte, widmeten sich die letzten Ausstellungen doch der  höfischen Kunst Indiens. «Streetparade der Götter» wendet sich einem zentralindischen Gebiet von der Grösse der Schweiz zu, das noch heute mehrheitlich von tribalen Gesellschaften, «Adivasis» («Ureinwohnern»), bewohnt wird. In einer eindrucksvoll inszenierten Parade präsentiert die Ausstellung etwa 300 faszinierende Figuren aus Gelbmetall, die von Metallgiessern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für rituelle Zwecke angefertigt wurden.

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Die Schönheit des Augenblicks − Frauen im japanischen Holzdruck

7. Juli bis 14. Oktober 2012

Die Ausstellung «Die Schönheit des Augenblicks» umfasst drei Einheiten von künstlerischen Arbeiten, die je in einem anderen Jahrhundert und in einem anderen Medium entstanden sind: den Holzdruck im 18./19. Jahrhundert, die Fotografie im 19./20. Jahrhundert und den Video im 21. Jahrhundert. Sie alle machen es sich zum Thema, einen flüchtigen Augenblick des gesellschaftlichen Lebens im Japan ihrer Zeit einzufangen. Im Mittelpunkt stehen sogenannte bijinga, «Bilder schöner Frauen». Ihrer Schönheit wird in Momentaufnahmen von unwiederbringlichem Zauber gehuldigt.

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Plattform Multimedia − Eine Archivausstellung

20. März bis 17. Juni 2012

Die kleine Archivausstellung zeigt ausgewählte Produktionen dieser neuen Abteilung, die in Zusammenhang mit den letzten Sonderausstellungen entstanden sind. Sie zeigt aber auch, dass Filme, Fotos und Tondokumente im Museum schon lange, seit der Gründung im Jahr 1952, produziert und eingesetzt wurden, um Kontexte zu visualisieren.

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Helden − Ein neuer Blick auf die Kunst Afrikas

26. Februar bis 3. Juni 2012

 

Zu allen Zeiten haben sich Künstler der Herausforderung gestellt, bedeutende Persönlichkeiten als Skulpturen nachzubilden. Die Ausstellung zeigt am Beispiel von acht Kunstregionen in West- und Zentralafrika die künstlerische Darstellung von Persönlichkeiten, die sich als Helden – seien dies Staatsgründer, Kriegshelden oder vom Volk verehrte Königinnen und Monarchen – auszeichneten und die aus Mythologie, Literatur, mündlicher Tradition und Geschichte bekannt sind. Die Ausstellung und der begleitende Katalog ergründen die Darstellung des Individuums in seinem ursprünglichen kulturellen Kontext und legen damit einen Meilenstein in der Erforschung der Kunst Afrikas.

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Mystik − Die Sehnsucht nach dem Absoluten

23. September 2011 bis 15. Januar 2012

Das Museum Rietberg präsentiert die weltweit erste kulturvergleichende Ausstellung zum Thema Mystik.
Das schwer fassbare religiöse Phänomen wird anhand von vierzig Mystikerinnen und Mystikern veranschaulicht: Ihr Leben und ihre Schriften zeigen beispielhaft, wie reich und vielfältig ihre spirituellen Erfahrungen waren. Die ausgewählten Mystiker stammen aus den grossen Weltreligionen - Christentum, Hinduismus, Buddhismus, Daoismus, Islam und Judentum - und decken einen Zeitraum von über 2000 Jahren ab.

Unter den herausragenden Mystikern findet sich u.a. ein Asket aus Tibet, eine Unsterbliche aus China, ein eigenwilliger Zen-Meister, ein Abt aus dem Sinai-Kloster, ein kompromissloser Sozialrevolutionär und eine ekstatische Dichterin aus Indien, ein Schweizer Einsiedler, der einen Stein als Kopfkissen benützte, ein jüdischer Gelehrter, der nach verborgenen Gottesnamen suchte, und ein liebestrunkener Sufi-Dichter, dessen Gedichte zu den Perlen der Weltliteratur zählen.

Diese Menschen strebten nach dem Absoluten, nach der Vereinigung mit dem Göttlichen. Sie versuchten die Energie Gottes zu erfassen oder bemühten sich, die Wirkkräfte der Welt in Harmonie zu bringen. Sie übten sich in der Kunst der Selbstauslöschung und des Loslassens, sie ergründeten die Leere und strebten nach dem Dao. Heilige Schriften, innige Gebete, tagelange Meditation, ekstatischer Tanz, Gesang oder strenge Askese inspirierten sie und halfen ihnen auf ihrem Weg zum Absoluten. 

150 Kunstwerke und Originaldokumente sowie über 30 multimediale Installationen und Visualisierungen erläutern die Welt der Mystik: eine Welt spiritueller Erfahrungen und Geheimnisse.

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Der Weg des Meisters − Die grossen Künstler Indiens, 1100–1900

1. Mai bis 21. August 2011

 

800 Jahre indische Malerei, rund 240 Meisterwerke von über 40 Künstlern - und alles auf einen Blick. Nie zuvor war es im Westen möglich, sich in einer Ausstellung so umfassend mit der gesamten Malereigeschichte Indiens auseinanderzusetzen.

Obschon die indischen Maler von ihren Zeitgenossen als «Wunder ihrer Zeit» gefeiert wurden, wusste man lange nicht sehr viel über ihr Leben. Quellen wie beispielsweise Vasaris Biografien über die europäischen Renaissance-Künstler fehlen im indischen Kontext. Zusätzlich erschwerend ist die Tatsache, dass künstlerische Traditionen innerhalb einer Familie, einer Werkstatt oder an einem Hof geprägt wurden. Die Werke lassen sich daher schwer einzelnen Künstlern zuordnen.

Dank jahrzehntelanger akribischer Forschungsarbeit, Auswertungen mikroskopisch kleiner Signaturen, Analysen von Pilgerregistern und vor allem durch stilistische Vergleiche weiss man heute einiges mehr. Beispielsweise über Farrokh Beg, der im Iran, in Kabul, Lahore, Bijapur und Agra malte, oder über die Brüder Manaku und Nainsukh, die sich trotz der gemeinsamen Ausbildung in der Werkstatt ihres Vaters stilistisch deutlich unterscheiden. So exotisch auch weitere Namen wie 'Abd al-Samad, Kripal und Sahibdin klingen mögen, ihnen allen gemeinsam sind ihre technische Raffinesse, ihre kompositorische Erfindungsgabe und ihr Farbempfinden. Da erstaunt es nicht, dass sich Rembrandt seinerzeit eine Sammlung indischer Miniaturen angelegt hatte. Die grossen indischen Meister sind denn auch ohne weiteres mit einem Dürer, Michelangelo oder einem Vermeer gleichzusetzen.

Die im Museum Rietberg gezeigten Kunstwerke stammen aus so exquisiten Sammlungen wie der Royal Collection im Schloss Windsor, aus dem Golestan-Palast in Teheran oder aus dem Institut für Orientalische Manuskripte in St. Petersburg.

Mit Unterstützung von Novartis und der G+B Schwyzer-Stiftung

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C.G. Jung − Das Rote Buch

18. Dezember 2010 bis 20. März 2011

Zweifel und Sinnsuche quälten den Schweizer Tiefenpsychologen Carl Gustav Jung (1875-1961) in seiner Lebensmitte. In der schwierigen Zeit nach der Trennung von Sigmund Freud begann Jung mit der Arbeit am Roten Buch, in dem er seine Träume und Visionen aufzeichnete. Aus der intensiven Selbsterforschung entwickelte Jung später seine bekannten Theorien. Während seiner Arbeit am Roten Buch unternahm er mehrere Reisen, die ihn unter anderem zu den Pueblo-Indianern Neu-Mexikos, in die Oasenstädte Nordafrikas und in die Buschsavanne Ostafrikas führten.

Grossformatig gestaltet ist das zwischen 1914 und 1930 entstandene «Rote Buch» durchaus als Gesamtkunstwerk zu bezeichnen. Das annähernd sieben Kilogramm schwere, in rotes Leder gebundene Werk ist in eigenartig feierlicher deutscher Sprache verfasst, in kunstvoller Kalligrafie mittelalterlicher Handschriften gehalten und mit farbenprächtigen Illustrationen versehen.

Nach Jungs Tod ruhte das Rote Buch über 50 Jahre in einem Banktresor. 2009 ist dieses erstaunliche und rätselhafte Werk im Rubin Museum of Art in New York der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Nun wird es erstmals in Europa gezeigt.

Da Jungs Reisen und somit das Buch auch von der Auseinandersetzung mit fremden Kulturen, Symbolen und Religionen zeugen, war das Museum Rietberg als Ausstellungsort naheliegend. In Zürich werden Gemälde und Skulpturen C.G. Jungs aus Familien und Privatbesitz gezeigt, die zeitgleich mit der Arbeit am Roten Buch entstanden sind; darunter auch bildhauerische Werke, die noch nie öffentlich zu sehen waren.

Die Ausstellung wurde organisiert in Zusammenarbeit mit der Stiftung der Werke von C.G. Jung, Zürich.
Gastkurator: Prof. Sonu Shamdasani


Elfenbeine aus Ceylon – Globalisierung im 16. Jahrhundert

28. November 2010 bis 13. März 2011

Wir schreiben das Jahr 1506: Die Portugiesen landen auf der sagenumwobenen Insel Ceylon, dem heutigen Sri Lanka. Sie schliessen Verträge mit dem König von Kotte und sichern sich so einen direkten Zugang zu Edelsteinen, zu Gewürzen wie Zimt und zu exotischen Edelhölzern; Portugal spielt damit eine Schlüsselrolle als Lieferant für die europäischen Kunst- und Schatzkammern - den Vorläufern unserer heutigen Museen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stand die Sammlung von Katharina von Habsburg (1507-1578), die als Königin von Portugal eine der bedeutendsten Regentinnen ihrer Zeit war. Die Besucherinnen und Besucher liessen sich von ihren hauchdünnen Elfenbeinfächern oder von ihren kostbaren Truhen mit Elfenbeinschnitzereien, Gold und Edelsteinen verzaubern. Überraschend und geheimnisvoll waren die kleinen Details dieser Kunstwerke: Die ceylonesischen Schnitzer verwendeten auch Vorlagen - wie beispielsweise Dürers Dudelsackpfeifer - aus europäischen Stichen!

Katharina von Habsburg importierte auch Tiere wie Papageien und Nashörner für ihre Menagerien - sozusagen die ersten zoologischen Gärten. So erfuhr man einiges über den kleinen Elefanten Süleyman, den Katharina 1542 geschenkt bekam, und dessen dreijährige Reise von Ceylon nach Lissabon und Wien. Man konnte festlicher Musik und Geschichten vom Hof Katharinas lauschen, welche Schauspielerinnen in historischen Kostümen erzählten.

Mit Unterstützung der Parrotia-Stiftung und des Instituto Camões, Portugal


GLÄNZENDE VISIONEN – INDISCHE MALEREI AUS DER SAMMLUNG SEITZ

30. November 2010 bis 10. April 2011

Die Sammlung von Eva und Konrad Seitz ist eine der wichtigsten Privatsammlungen indischer Malerei in Europa. Erstmals wird nun ein Teil dieser kostbaren Sammlung in einer Ausstellung gezeigt und so ein einzigartiger Einblick in die Tradition der indischen Malerei an den Mogulhöfen in Nordindien und im südlichen Dekkan-Gebiet ermöglicht.




Bhutan – Heilige Kunst aus dem Himalaya

4. Juli bis 17. Oktober 2010

Das kleine Königreich Bhutan liegt am Rande des Himalayas, gesäumt von den höchsten Bergen der Welt. In dem abgelegenen Land sind die alten Traditionen bis heute lebendig geblieben. Noch immer prägt der Buddhismus das kulturelle, politische und religiöse Leben. In mehr als 2000 Klöstern und Tempeln leben fast 6000 offiziell registrierte Mönche. Auch Kunst, Musik und Tanz stehen im Dienst der Religion. Selbst das politische System basiert auf den Maximen des Buddhismus.

Um die buddhistische Kultur dieses weitgehend unbekannten Landes zu zeigen, wurden 117 der schönsten Kunstwerke Bhutans in enger Zusammenarbeit mit bhutanischen Mönchen, Wissenschaftlern und Behörden ausgewählt. Die meisten waren noch nie im Ausland zu sehen. Sie stammen aus Klöstern und Tempeln, wo sie noch heute in religiösem Gebrauch stehen und als heilige Objekte verehrt werden. Die strahlend goldenen Bronzefiguren und die in leuchtenden Mineralfarben gemalten Rollbilder zeigten Buddhas, Bodhisattvas, grosse Meister und andere Heilsfiguren des Buddhismus. Ihre Anmut und die starke Ausdruckskraft zeugen nicht nur vom grossen Können, sondern auch von der spirituellen Hingabe der Künstler. Dadurch, aber auch durch ihre Detailfreudigkeit und Lebendigkeit gewähren uns diese Kunstwerke einen grossartigen Einblick in das tief im Alltag verankerte religiöse Leben Bhutans.

Die Ausstellung wurde organisiert von der Honolulu Academy of Arts und dem Kulturdepartement des Ministeriums für Inneres und Kultur der Königlichen Regierung Bhutans. Das Restaurierungsprojekt, die Dokumentation der Tänze und die pädagogischen Programme in Honolulu wurden möglich durch die grosszügige finanzielle Unterstützung der Robert H.N. Ho Family Foundation.

Mit Unterstützung von Novartis


Falken, Katzen, Krokodile – Tiere im alten Ägypten

24. Juni bis 14. November 2010

Im Alten Ägypten waren Tiere von grosser Bedeutung: Ihre Eleganz und Schönheit wurden bewundert, ihre Kraft zugleich gefürchtet, vor allem aber wurden sie verehrt. Denn viele Tiere galten als Träger göttlicher Kräfte. So manifestierten sich beispielsweise die Gottheiten Horus im Falken, Bastet in der Katze und Sobek im Krokodil. Die Ausstellung präsentierte eine Tierwelt, wie sie zur damaligen Zeit in den Weiten der Wüste, im Wasser des Nils oder im fruchtbaren Schwemmland Ägyptens anzutreffen war.

Rund 100 Tierdarstellungen aus dem Metropolitan Museum of Art, New York, und dem Ägyptischen Museum Kairo - entstanden in einem Zeitraum von 4000 Jahren - sind nun zu bestaunen: Atemberaubend sind die Qualität und Raffinesse ihrer Herstellung.

Mit Unterstützung von Andermatt Swiss Alps


Mexico: Teotihuacan – Geheimnisvolle Pyramidenstadt

21. Februar bis 30. Mai 2010

Teotihuacan war einst die grösste Stadt im präkolumbischen Amerika - eine kosmopolitische Metropole mit einzigartigen Monumentalbauten. Zwischen 100 und 650 n. Chr., also bereits rund 1000 Jahre vor den Azteken, war die Stadt eine kulturelle und wirtschaftliche Grossmacht, die den gesamten mesoamerikanischen Raum beeinflusste.

Die Blütezeit von Teotihuacan währte über 500 Jahre, bis es im 7. Jahrhundert zu einer verheerenden Brandkatastrophe kam, welche den Niedergang der Pyramidenstadt einleitete. Zur Zeit der Azteken, im 15. und 16. Jahrhundert, lag die Stadt schon seit fast einem Jahrtausend in Trümmern. Die Azteken waren es, die diesem geheimnisvollen Ort den Namen gaben: Teotihuacan, der Ort, «an dem man zu Gott wird». Gemäss ihrer Schöpfungsmythologie wurde hier die Welt erschaffen.

Die Ausstellung präsentierte rund 450 Objekte aus Mexiko: farbenprächtige Wandmalereien, kostbare Tongefässe, Steinskulpturen, aus Obsidian geschnittene Figuren und wunderbaren Schmuck. Die Schau ermöglichte zudem einen ersten Blick auf kürzlich entdeckte, spektakuläre Funde wie die prachtvollen Opfergaben aus der Sonnen- und Mondpyramide sowie aus dem Tempel der Gefiederten Schlange.

Mit dieser grandiosen Sonderausstellung feierte Mexiko im Jahr 2010 das 200-Jahr-Jubiläum seiner Unabhängigkeit und das 100-Jahr-Jubiläum der mexikanischen Revolution.

Mit Unterstützung der Vontobel-Stiftung und von Thomas Schmidheiny


GÖTTLICHE VERFÜHRUNG

4. Mai bis 28. November 2010

«Radha und Krishna biegen vom Pfad zu einem verschatteten Baum ab, und am Ufer der Yamuna werden ihre geheimen Liebesspiele gefeiert.»

So beginnt das Lied vom Kuhhirten Krishna aus dem 12. Jahrhundert (Gitagovinda). Krishna agiert hier als verführerischer Gott, dessen sexuelle Leidenschaft in der Verschmelzung der beiden Protagonisten gipfelt. Folgt man aber der Spur, die Krishna durch die epische und religiöse Literatur zieht, so wird deutlich, dass er in früheren Texten hauptsächlich als verantwortungsvoll handelnder Herrscher und gegen das Böse kämpfender Prinz charakterisiert wird. Erst im Rahmen der Bhakti-Literatur, die eine liebende verehrende Zuwendung zum Göttlichen propagiert, stehen der blauhäutige Krishna und seine Gespielin Radha als Symbol für die religiöse Erfahrung.

Es sind gerade die subtil erotische Lyrik und die Episoden in den Epen, welche die nordindischen Künstler fasziniert und zu Bilderserien über den Werdegang Krishnas inspiriert haben: Seine göttliche Herabkunft, Jugendjahre, seine Heldentaten im Kampf gegen das Böse und schelmischen Streiche mit den Kuhhirtinnen werden in den Malereien und gravierten Palmblättern ebenso illustriert wie Krishna als grosszügiger, Wunsch erfüllender Herrscher. Die einfühlsamen Bilderserien zum Gitagovinda aus der Pahari-Region zählen dabei zum Schönsten, was die indische Malerei zu bieten hat.


GENUSS UND RAUSCH IN DER INDISCHEN MALEREI

12. Januar bis 2. Mai 2010

Tauchen Sie ein in die Welt von Genuss und Rausch! Lassen Sie sich von den nordindischen Bildern des 16.–19. Jahrhunderts in der lauschigen Park-Villa Rieter stimulieren.

Die dargestellten Rauschsubstanzen dienten nicht nur dem Genuss und der Benebelung der Sinne, sondern hatten vor allem auch soziale und religiöse Funktionen. Tabak, Betel und Wein waren an den Höfen der Moguln und Rajputen bei Zusammenkünften beliebte Substanzen; Gläubige opferten Wein oder konsumierten bhang (Cannabis), um im Rausch mit dem Göttlichen in Berührung zu kommen.

In Betelblätter eingewickelte Areka-Nüsse wurden hohen Gästen zum Kauen verabreicht, reichverzierte Wasserpfeifen von Dienern für fürstliche Gelage angefacht, vergorene Substanzen von Göttern in silbernen Schalen getrunken und Opium und Hasch von den Sufis zur Sinneserweiterung konsumiert.

 

Buddhas Paradies – Schätze aus dem antiken Gandhara

5. September 2009 bis 3. Januar 2010

In Gandhara, am Fuss des Hindukusch, kreuzten sich einst wichtige Handelswege. Entlang dieser Lebensadern fand ein reger kultureller Austausch statt: Die westliche antike Kultur gelangte mit dem Asienfeldzug Alexanders des Grossen (356-323 v. Chr.) nach Gandhara. Aus Indien kam der Buddhismus, und aus Zentralasien wanderten Nomadenvölker wie die Kushana ein. Die verschiedenen Einflüsse verschmolzen zu einer einzigartigen buddhistischen Kultur, die vom 1. bis 5. Jahrhundert blühte.

Die Kunst Gandharas strahlt Ruhe und Erhabenheit aus. Die einst prächtigen Klöster waren mit künstlerisch herausragenden Reliefs geschmückt, die durch ihren erzählerischen Reichtum bezaubern: Nirgendwo in der buddhistischen Kunst haben die Bildhauer so viele Episoden aus dem Leben des Buddha dargestellt. Archäologen haben hier Skulpturen entdeckt, die zu den frühesten figürlichen Darstellungen des Buddha gehören. Heute steht das Gebiet der einstigen Hochkultur im Fokus politischer Auseinandersetzungen. 2001 wurden die monumentalen Buddha-Figuren von Bamiyan in Afghanistan gesprengt - einst stolze Zeugen der Gandhara-Kultur.

Die pakistanischen Museen, die erstmals ihre Schätze in den Westen ausliehen, zeigten mit dieser Ausstellung eine andere Seite dieser Region: Gandharas Geschichte ist voller Reichtum, Toleranz und kultureller Vielfalt.

Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn.
Unter dem Patronat der UNESCO

Mit Unterstützung von Novartis und der Parrotia-Stiftung


Wenn Masken tanzen – Bronzekunst aus Südindien

17. Mai bis 18. Oktober 2009

Im Tulu-Gebiet im Südwesten Indiens finden alljährlich Feste für die lokalen Götter statt. Spektakulär geschminkt, begeben sich Maskentänzer im nächtlichen Schein der Fackeln in Trance und verkörpern die Götter. Sie nehmen dann Opfer und Wünsche an, sprechen Recht, heilen Krankheiten und untermauern die lokalen Machtverhältnisse im Dorf. 2007 erhielt das Museum Rietberg eine Sammlung von über fünfzig Masken und Skulpturen von Heidi und Hans Kaufmann geschenkt. Dank dieser Schenkung konnte sich das Museum Rietberg dem bisher weltweit kaum beachteten Thema «Volkskunst» in einer Sonderausstellung vertieft zuwenden. Die Objekte, welche Butas, lokale Götter und Heroen, repräsentieren, werden noch heute gefertigt und in Ritualen verwendet.


RAJASTHAN: KÖNIGE UND KRIEGER

5. Mai 2009 bis 10. Januar 2010

Rajasthan, das «Land der Könige», befindet sich im nordwestlichen Teil Indiens, zwischen Delhi und dem heutigen Pakistan. Ursprünglich erstreckte sich das Einflussgebiet der Königs-söhne (Kriegerkaste der Rajputen) auf ein weit grösseres Gebiet.

Mit dem Einfall der muslimischen Mogul-Herrscher sahen sich die hinduistischen Fürsten jedoch gezwungen, Allianzen mit der neuen Grossmacht einzugehen. Die Ateliers an den Fürstenhöfen in Bundi, Kota, Udaipur, Jaipur und Jodhpur wurden mit stilistischen Innovationen der Malerei am Mogul-Hof konfrontiert. Die Künstler schufen davon beeinflusst meist religiöse Bildserien, welche ihren lokalen Malereistil mit dem naturalistischeren der Mogulen kombinierte.


Luo Ping (1733–1799) – Visionen eines Exzentrikers

9. April bis 12. Juli 2009

Luo Pings Leben beginnt elend. Sein Vater stirbt, als er ein Jahr alt ist, seine Mutter kurz danach. Der Waise gilt allerdings schon in jungen Jahren als Dichtertalent und erhält Zugang zu den exklusiven Künstlerkreisen seiner Heimatstadt Yangzhou. Mit neunzehn Jahren vermählt er sich - eine Liebesheirat mit der Dichterin und Malerin Fang Wanyi (1732-1779). Auch ihre Tochter und ihre beiden Söhne werden später Maler, und Darstellungen von Pflaumenblüten werden zum Markenzeichen dieser Künstlerfamilie.

Fünf Jahre nach der Hochzeit begegnet Luo dem Mann, der sein Leben verändert. Es ist der landesweit berühmte Dichter, Künstler und Lebemann Jin Nong (1687-1763). Der vierschrötige 70-jährige Meister fasst Zuneigung zum jungen Talent. Dieser lässt sich von der emotionalen und expressiven Kunst seines Mentors inspirieren. Luo malt auch Bilder für den Alten, der diese mit seinem Namen signiert und verkauft. Nach sechs Jahren intensiver Zusammenarbeit stirbt Jin Nong, und Luo beerdigt ihn voller Pietät, als wäre er sein Vater gewesen.

In der zweiten Lebenshälfte besucht Luo oft die Hauptstadt Beijing und sorgt dort in der mondänen Kulturszene für Furore. Auf eine lange Bildrolle, die er allen zeigt, hat er Geister gemalt und behauptet, solche Wesen selbst gesehen zu haben: «Einige entblössen Zähne wie riesengrosse Melonenkerne und haben Finger dick wie Schenkel.»

Luo stirbt hochangesehen im Alter von 66. Zeit seines Lebens sah er sich als genügsamen Buddhisten und zeichnete mit dem Namen «Der Mönch vom Blumentempel».

Die zwei bedeutendsten Museen in China, das Palastmuseum in Beijing und das Museum Shanghai, sowie das Metropolitan Museum of Art in New York haben sich unter der Regie des Museums Rietberg zusammengeschlossen, das Werk dieses herausragenden chinesischen Künstlers des 18. Jahrhunderts erstmals umfassend zu würdigen. Im Herbst 2009 wurde die Ausstellung auch im Metropolitan Museum of Art in New York gezeigt.

Mit Unterstützung von Swiss Re und der Rietberg-Gesellschaft


 

Surimono – Die Kunst der Anspielung

7. Dezember 2008 bis 13. April 2009

Surimono heisst wörtlich «gedruckte Dinge». Die schlichte Bezeichnung ist irreführend, denn Surimonos zeichnen sich gerade durch besonders aufwändige Drucktechniken und eine reiche Farbpalette aus. Der deutlichste Unterschied zwischen Surimonos und anderen japanischen Holzschnitten liegt jedoch darin, dass Gedicht und Bild einander auf hintergründige Art ergänzen. Individuelle Poeten und Dichterzirkel beauftragten bekannte Holzschnittkünstler, ihre Gedichte bildnerisch zu interpretieren. Aus diesem einfallsreichen Zusammenspiel entstanden Gesamtkunstwerke, die in oft humoristischer Weise zum Rätseln verführen. Surimonos wurden mit Vorliebe zu Neujahr in kleiner Zahl gedruckt und Freunden als Glückwunschkarten überreicht.

Die Sammlung Lusy, die viele bislang gänzlich unbekannte Blätter enthält, wurde in dieser Ausstellung erstmals umfassend präsentiert und publiziert. Marino Lusy (1880-1954), selbst Zeichner und Grafiker, vermachte seinen kostbaren Schatz mit über 300 Surimonos dem Museum für Gestaltung Zürich; heute befinden sie sich als Dauerleihgabe im Museum Rietberg.

Zur Ausstellung sind ein umfassender Sammlungskatalog in englischer Sprache sowie ein handlicher Ausstellungsführer auf Deutsch erschienen.

Mit Unterstützung der Japan Concierge AG


Shiva Nataraja – Der kosmische Tänzer

16. November 2008 bis 1. März 2009

Shiva ist die treibende Kraft im Zyklus von Werden und Vergehen, von Geburt und Sterben. Fast alle hinduistischen Götter tanzen: der Hirtengott Krishna, der dickbäuchige und elefantenköpfige Ganesha, die Göttin Kali und die himmlischen Nymphen. Doch es ist Shiva als Nataraja, als König des Tanzes, der das Universum in seinem kosmischen Tanz erschafft, erhält und zerstört.

Die exquisiten Objekte und ihre faszinierenden Bedeutungen werden für das Publikum in der Ausstellung sinnlich erfahrbar. Bilder, Filme und multimediale Animationen lassen die Besucherinnen und Besucher eintauchen in eine Welt alter Kosmologien, Mythen, Dichtungen und Rituale, wie sie noch heute in den Tempeln Südindiens lebendig sind.

Die Ausstellung präsentiert rund 100 ausgewählte Kunstwerke: museumseigene Objekte sowie Spitzenstücke aus führenden Museen Europas, Nordamerikas und Indiens. Im Mittelpunkt stehen südindische Bronzen und Steinskulpturen aus der Zeit der Chola-Fürsten (9.-13. Jahrhundert).

Mit Unterstützung der HSBC Guyerzeller Bank AG


Rama und Sita – Das Ramayana in der indischen Malerei

28. Juni bis 5. Oktober 2008

Das Ramayana gilt als eines der ältesten und grössten Epen der Weltliteratur. Das Meisterwerk der Sanskrit-Dichtung bildet eine wichtige Grundlage der religiösen Hindu-Literatur. Die Geschichte des göttlichen Kronprinzen Rama, seiner Frau Sita und dem Affen Hanuman, seinem zuverlässigen Vertrauten, wurde im Lauf der Jahrhunderte zu einer der beliebtesten Volkserzählungen ganz Asiens.
 
Die Ausstellung folgte der Chronologie des Ramayana, dessen Schauplätze visuell umgesetzt, akustisch untermalt, begehbar und sinnlich erfahrbar waren. Die Auswahl von etwa 100 Bildern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert erlaubte es, sich mit den unterschiedlichen Stilen und Eigenheiten der indischen Malerei vertraut zu machen.

Ausgangspunkt bildete die Stadt Ayodhya, aus der, aufgrund einer Intrige, der Kronprinz Rama durch seinen Vater in die Verbannung geschickt wird. Besucherinnen und Besucher durchquerten die Stadt, machten an den Bildstationen halt und folgten Rama, Sita und Lakshmana, Ramas Bruder, ins Exil in die Wälder, wo sie Asketen, Einsiedlern und Dämonen begegneten. Sie wurden Zeugen der Entführung von Sita durch den Dämonenkönig Ravana und dem anschliessenden Bündnis Ramas mit den Affenfürsten.

Gemeinsam mit ihnen und ihrem Heer überquerten sie den Ozean und zogen zur Insel Lanka. Dort wohnten die Besucherinnen und Besucher den Kämpfen zwischen den Dämonen und den Armeen der Waldbewohner, der Befreiung Sitas und - als Höhepunkt der Geschichte - der Krönung Ramas bei.

Mit Unterstützung der Parrotia-Stiftung


Kamerun – Kunst der Könige

3. Februar bis 25. Mai 2008

In der fruchtbaren Hügellandschaft der Grasland-Region im Nordwesten Kameruns bildeten sich in vergangenen Jahrhunderten zahlreiche kleine Königtümer. Die Bildhauer an diesen Königshöfen leisteten im Bereich der figürlichen Kunst Aussergewöhnliches: Neben Statuen und Masken schufen sie eine Fülle von Architekturreliefs, mit Figuren geschmückte Palastpfeiler und Türrahmen, mächtige Trommeln, Speiseschalen, Tabakspfeifen, Schmuck und weitere Hoheitszeichen. Zu ihren eindrucksvollsten Werken gehören die grossartigen Thronsessel, die in der afrikanischen Kunst damals wie heute einen einzigartigen Platz einnehmen. Diese Kunstwerke spielten eine wichtige Rolle bei königlichen Ritualen - ihre Kraft ist bis heute spürbar.

In der Ausstellung waren über 150 kunstvoll gearbeitete, zum Teil monumentale Werke aus Holz, Elfenbein, Ton und Bronze zu sehen, und das höfische Prestigegerät ist oft reich verziert mit kostbaren Glasperlen. Historische Fotografien vermittelten eine Vorstellung dieser prächtigen Königshäuser, die im ausgehenden 19. Jahrhundert von den ersten europäischen Besuchern mit Bewunderung beschrieben wurden. Diese Ausstellung war die erste grosse Schau zum traditionellen Kunstschaffen des Kameruner Graslandes und wurde ausschliesslich in Zürich gezeigt.

Zur Schau erschien der reich illustrierte Katalog «Kamerun, Kunst der Könige», herausgegeben von Lorenz Homberger, mit Beiträgen von Christraud M. Geary und Hans-Joachim Koloss.

Mit Unterstützung von Novartis


Ernst Ludwig Kirchner und die Kunst Kameruns

3. Februar bis 25. Mai 2008

Die kleine Kabinett-Ausstellung mit Zeichnungen, Skulpturen und Grafik von Kirchner sowie Skulpturen aus Kamerun zeigte den Einfluss der traditionellen Kunst des Kameruner Graslands auf das Werk Ernst Ludwig Kirchners (1880-1938). Angeregt durch Besuche in den Völkerkundemuseen in Berlin und Dresden, haben sich die Mitglieder der expressionistischen Künstlergruppe «Brücke» den afrikanischen und ozeanischen Kunstformen zugewandt. Über das Aufgreifen einer neuen Formensprache hinaus wollte sich Kirchner das Leben der so genannten Wilden zu eigen machen. Ein naturverbundenes Leben, stets auf der Suche nach einer eigenen Formulierung des Ursprünglichen, brachte ihn auf die Spuren der afrikanischen Kunst.
 
Zur Ausstellung erschien der Katalog «Ernst Ludwig Kirchner und die Kunst Kameruns» von Lucius Grisebach.

In Zusammenarbeit mit dem Museum der Weltkulturen, Frankfurt am Main

Mit Unterstützung von Novartis


 

Angkor – Göttliches Erbe Kambodschas

19. August bis 2. Dezember 2007

Erstmals wurde in Deutschland und in der Schweiz eine grosse Ausstellung über die Kunst der Khmer - der alten Königreiche Kambodschas - realisiert. Die Khmer-Kultur ist weltberühmt für ihre grandiosen Tempel und ihre durch Monumentalität und künstlerische Sensibilität gekennzeichnete Bildhauerkunst.

Die Angkor-Ausstellung umfasste rund 140 Meisterwerke der Khmer-Kunst. Im Zentrum standen die grossen Steinskulpturen aus den hinduistischen und buddhistischen Tempeln der alten Königreiche Kambodschas. Daneben war eine bedeutende Gruppe exquisiter Bronzeplastiken zu sehen, aber auch Figuren aus Holz und Keramiken wurden präsentiert. Die Leihgaben stammten in der überwiegenden Mehrheit aus Museen in Kambodscha; Hauptleihgeber war das Nationalmuseum in Phnom Penh. Hinzu kamen einige wichtige Leihgaben aus dem Musée Guimet in Paris, das die bedeutendste Khmer-Sammlung ausserhalb Kambodschas besitzt.

Die Ausstellung stand unter dem Patronat der UNESCO.

Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, in Kooperation mit dem Martin-Gropius-Bau, Berlin, und dem Museum Rietberg

Mit Unterstützung von Swiss Re


Schätze der Liao – Chinas vergessene Nomadendynastie

13. Mai bis 15. Juli 2007

Anfang des 10. Jahrhunderts gründeten die nomadisch-stämmigen Kitan die Liao-Dynastie. Für 200 Jahre beherrschten sie ein riesiges Reich im Norden Chinas. Zu seiner Blütezeit umfasste es die Mandschurei, die östliche Mongolei und Nordchina.

Durch die Verschmelzung ihrer Traditionen mit Einflüssen aus China schufen die Liao eine einzigartige Kultur. In der chinesischen Geschichtsschreibung finden sie jedoch wenig Anerkennung. Nun werfen spektakuläre archäologische Entdeckungen der letzten Jahre Licht auf die kulturellen Leistungen der Liao. Filigrane Gold- und Silberobjekte zeugen von ihrer hohen Handwerkskunst, Bernstein von der Ostseeküste und arabisches Glas von ihren Handelsverbindungen, buddhistische Figuren von ihrer Frömmigkeit und reich verziertes Pferdegeschirr von ihrem nomadischen Erbe.

Die Ausstellung zeigte 200 der neusten Fundobjekte, darunter die prunkvolle Grabausstattung der Prinzessin von Chen. Die Stücke waren zum ersten Mal ausserhalb von China zu sehen und wurden nach der Ausstellung im neuen Museum von Hohhot permanent installiert.

Die Ausstellung wurde organisiert von der Asia Society, New York

Mit Unterstützung der Vontobel-Stiftung


Lebensfäden – Peruanische Textilien aus dem alten Peru

1. April bis 24. Juni 2007

Die Visitenkarte der Menschen im alten Peru war ihre Kleidung: Farbwahl und Motive, die Art der Herstellung und die Feinheit des Tuchs gaben Auskunft über die geografische Herkunft, die kulturelle Identität sowie die soziale Stellung ihres Trägers. Im gesellschaftlichen und diplomatischen Verkehr spielten Textilien deshalb eine wichtige Rolle. Verdienstvolles und loyales Verhalten des Adels honorierte der Herrscher mit der Überreichung exquisiter Stoffe. Aber auch die Gottheiten kamen in Form von Opfergaben in den Genuss schöner Gewebe.

Die in der Ausstellung präsentierten Textilien stammten aus allen Regionen Perus und sind in der Zeit zwischen dem 1. Jahrtausend v. Chr. und dem 17. Jahrhundert n. Chr. entstanden. Sie lassen sich verschiedenen Kulturen zuweisen, die im Lauf der Jahrtausende sowohl im Hochland der Anden wie auch in den Oasentälern der Küstengebiete blühten. Dank des trockenen Klimas in den Wüstengebieten der peruanischen Küste blieben sie nicht nur bestens erhalten, sondern besitzen noch heute ihre ursprüngliche Leuchtkraft.

In Zusammenarbeit mit der Abegg-Stiftung, Riggisberg


Kannon. Göttliches Mitgefühl – Frühe buddhistische Kunst aus Japan

18. Februar bis 9. April 2007

Mit dieser Ausstellung feierte das Museum Rietberg Zürich die Eröffnung seines Neubaus.

Kannon, der Bodhisattva des Mitgefühls, ist die wohl beliebteste buddhistische Gottheit Japans. In vielen Tempeln werden Kannon-Figuren als Hauptkultbild verehrt. Mit der Verbreitung des Buddhismus im 7. Jahrhundert in ganz Japan erlangte Kannon rasch grosse Beliebtheit. Dies führte dazu, dass einige der ältesten und schönsten Werke der buddhistischen Kunst Japans Kannon repräsentieren. Das Museum Rietberg zeigte eine exquisite Auswahl von Skulpturen und Bildern aus dem 7. bis 14. Jahrhundert, von denen einige noch nie ausserhalb Japans zu sehen waren und auch dort für die Öffentlichkeit kaum zugänglich sind.

Ergänzt wurde diese Schau durch eine Werkgruppe des zeitgenössischen Fotografen Hiroshi Sugimoto, der sich in diesen Arbeiten ebenfalls mit Kannon Bosatsu auseinandergesetzt hat.

In Zusammenarbeit mit dem Nara National Museum

Mit Unterstützung von Novartis und der G+B Schwyzer-Stiftung sowie Beiträgen der Japan Airlines und der Japan Foundation


HÖFISCHE MALEREI AUS INDIEN: MEISTERWERKE AUS DER SAMMLUNG DES MUSEUMS RIETBERG

28. Oktober 2007 bis 26. Oktober 2008

Höfische Malerei

 

VISHNU: EIN INDISCHER GOTT IN VIELERLEI GESTALT

23. Juni 2006 bis 28. Januar 2007

BLAUER LOTOS – WEISSER DRACHE. BLAU-WEISSE KERAMIK AUS ASIEN UND EUROPA

30. Juni bis 24. September 2006

GEFÄHRDETE LIEBSCHAFTEN – ILLUSTRIERTE LIEBESGEDICHTE AUS INDIEN UND ZEICHNUNGEN VON YVES NETZHAMMER

3. März bis 5. Juni 2006

PFAUEN, BLÜTEN UND ZYPRESSEN – PERSISCHE TEXTILIEN DER QAJAREN-ZEIT (1788–1925)

14. Oktober 2005 bis 5. Februar 2006

INDISCHE FÄCHER – DIE PANKHA-SAMMLUNG VON JATIN DAS

13. Mai bis 11. September 2005

GÖTTINNEN – INDISCHE MALEREI AUS VIER JAHRHUNDERTEN

3. März 2005 bis 11. Juni 2006

MEXIKO – VERGESSENE PRÄKOLUMBISCHE KULTUREN IM WESTEN VON MEXIKO

3. Dezember 2004 bis 17. April 2005

INDISCHE FARBEN: MATERIALIEN UND TECHNIKEN DER PIGMENTMALEREI IN RAJASTHAN

2. Juli bis 7. November 2004

INDISCHE MALEREI: GESCHENKE DER LETZTEN JAHRE

25. Januar bis September 2004

HIROSHIGE – EINE REISE DURCH JAPANS PROVINZEN UM 1850

5. März bis 6. Juni 2004

 

DIE ABENTEUER DES HAMZA – INDISCHE MALEREI FÜR DEN MOGHUL-KAISER AKBAR DEN GROSSEN

28. Juni bis 19. Oktober 2003

GANESHA – DER GOTT MIT DEM ELEFANTENKOPF

16. Mai bis 7. September 2003

MAGISCHE ORNAMENTE – SILBERSCHMUCK DER TUAREG

26. September 2003 bis 11. Januar 2004

MASKEN – GESICHTER AUS ANDEREN WELTEN

6. Dezember 2003 bis 28. März 2004

KRISHNA – DER GÖTTLICHE LIEBHABER IN DER INDISCHEN MALEREI

6. Dezember 2002 bis September 2003

LIEBESZAUBER – GALANTE GRAFIK ZWISCHEN ROKOKO UND SYMBOLISMUS

6. Dezember 2002 bis 6. April 2003

LIEBESKUNST – LIEBESLUST UND LIEBESLEID IN DER WELTKUNST

1. Dezember 2002 bis 27. April 2003

ADMIRALITÄTSINSELN – KUNST AUS DER SÜDSEE

16. Juni bis 20. Oktober 2002

JAPANISCHE LACKKUNST 1860 – 1940 AUS DEN COLLECTIONS BAUR IN GENF

12. Juli bis 13. Oktober 2002

VON DER GANGA ZUM GANGES – ÖLBILDER VON DINANATH PATHY

20. bis 23. Juni 2002

HÖFISCHE MALEREI IN UDAIPUR / RAJASTHAN – BILDER FÜR DIE FÜRSTEN VON MEWAR

8. März bis 12. Mai 2002

INDISCHE MALEREI – DIE SAMMLUNG HORST METZGER

1. Februar bis 22. September 2002

DIE RÜCKKEHR DES BUDDHA – CHINESISCHE STEINSKULPTUREN DES 6. JAHRHUNDERTS

13. Januar bis 7. April 2002

AUF DEN SPUREN DER MAYA – HISTORISCHE FOTOGRAFIEN AUS MEXIKO VON TEOBERT MALER (1842–1917)

28. September 2001 bis 27. Januar 2002

BAMANA – AFRIKANISCHE KUNST AUS MALI

9. September bis 9. Dezember 2011

TOHAKU – HÖHEPUNKT JAPANISCHER ZEN-MALEREI DES 16. JAHRHUNDERTS

17. Juni bis 29. Juli 2001

KUNST ALS PROPAGANDA – CHINESISCHE HOLZSCHNITTE 1940 – 1980

23. März bis 24. Juni 2001

TLINGIT – ALTE INDIANISCHE KUNST AUS ALASKA

21. Januar bis 6. Mai 2001

 

ALTE MASKEN AUS DER OSTSCHWEIZ – FASTNACHTSMASKEN AUS DER SAMMLUNG DES MUSEUMS RIETBERG

17. November 2000 bis 25. Februar 2001

KERAMIK AUS DEM KAMERUNER GRASLAND – TRADITION. WANDEL.

30. Juni bis 29. Oktober 2000

KOREANISCHE KERAMIK – YOUNG-JAE LEE UND SEUNG-HO YANG

7. April bis 12. Juni 2000

KOREA – DIE ALTEN KÖNIGREICHE

19. März bis 9. Juli 2000

ORAKEL – DER BLICK IN DIE ZUKUNFT

14. November 1999 bis 20. Februar 2000

ZEICHEN DER FREUNDSCHAFT – SAMMLUNG ROSE HEMPEL, MALER-ALBEN, FÄCHER, ROLLBILDER AUS JAPAN

10. September 1999 bis 16. Januar 2000

NASCA – GEHEIMNISVOLLE ZEICHEN IM ALTEN PERU

26. Juni bis 3. Oktober 1999

KLINGENDE BILDER – BILDROLLEN WANDERNDER SÄNGER IN BIHAR, ORISSA UND BENGALEN, INDIEN

16. April bis 22. August 1999

GEHEIME VISIONEN – FRÜHE BUDDHISTISCHE MALEREI IN TIBET

14. Februar bis 16. Mai 1999

ALTE MASKEN AUS DEM LÖTSCHENTAL. FASTNACHTSMASKEN AUS DER SAMMLUNG DES RIETBERGMUSEUMS

11. Dezember 1998 bis 28. März 1999

KALLIGRAPHIEN VON MUNIR AL-SCHAARANI – ZEITGENÖSSISCHE ARABISCHE SCHRIFTKUNST

10. August bis 15. November 1998

DER GLANZ DES ORIENTS. ISLAMISCHE MALEREI DER SAMMLUNG PRINZ UND PRINZESSIN SADRUDDIN AGA KHAN

17. Mai bis 30. August 1998

WEGE INS PARADIES ODER DIE LIEBE ZUM STEIN IN CHINA

17. Mai bis 30. August 1998

STEIN-BRÜCHE: STEINDARSTELLUNGEN IN DER EUROPÄISCHEN GRAPHIK DES 18. UND 19. JAHRHUNDERTS

16. Mai bis 16. August 1998

 

KOTA – DIE GEMÄLDESAMMLUNG DES FÜRSTEN VON KOTA

23. November 1997 bis 8. Februar 1998

NAINSUKH VON GULER – DER GROSSE INDISCHE MALER DES 18. JAHRHUNDERTS

24. Oktober 1997 bis 8. März 1998

MASKEN DER DAN – MASKEN DER WÈ. DIE SAMMLUNG DES SCHWEIZER MALERS CHARLES HUG

11. Juli bis 5. Oktober 1997

MEXIKO – PRÄKOLUMBISCHE KULTUREN AM GOLF VON MEXIKO

4. Mai bis 28. September 1997

DREI SCHWEIZER KÜNSTLERINNEN IN INDIEN: JULIET BROWN, ALICE BONER, GEORGETTE BONER

21. März bis 8. Juni 1997

DIE BAULE 1933 UND 1934/35: FOTOGRAFIEN UND OBJEKTE EINES WESTAFRIKANISCHEN VOLKES

13. Dezember 1996 bis 23. Februar 1997

SICÁN – EIN FÜRSTENGRAB IN ALT-PERU

3. November 1996 bis 9. März 1997

CHINESISCHE MALEREI AUS DER SAMMLUNG C.A. DRENOWATZ

24. Juli bis 15. September 1996

KERIS-GRIFFE DES MALAYISCHEN ARCHIPELS

24.Mai bis 27. Oktober 1996

YANG XINGLAI UND LAO ZHU – ZEITGENÖSSISCHE MALEREI UND SCHRIFTKUNST

14. April bis 14. Juli 1996

MANDAT DES HIMMELS – KAISER UND KÜNSTLER IN CHINA

4. April bis 14. Juli 1996

ALTE MASKEN AUS DER INNERSCHWEIZ – FASTNACHTSMASKEN AUS DER SAMMLUNG DES RIETBERGMUSEUMS

17. November 1995 bis 28. April 1996

AUF DEM PFAD ZUR ERLEUCHTUNG – DIE TIBET-SAMMLUNG DER BERTI ASCHMANN-STIFTUNG IM MUSEUM RIETBERG

29. Oktober 1995 bis 4. Februar 1996

DER SCHMUCK DES SAMURAI-SCHWERTES – MEISTERWERKE DES COLLECTIONS BAUR IN GENF

9. Juni bis 29. Oktober 1995

DIE KUNST DER DOGON – 500 JAHRE SKULPTUR IN WESTAFRIKA

7. Mai bis 3. September 1995

 

AFRIKANISCHE MASKEN AUS DEM MUSEUM RIETBERG

2. Dezember 1994 bis 14. Mai 1995

GOLD UND SILBER AUS DEM ALTEN CHINA – DIE SAMMLUNG PIERRE ULDRY

30. Oktober 1994 bis 12. März 1995

AUS DER SIBIRSICHEN ARKTIS – KUNST DER WALJÄGER VOR 3’000 JAHREN

8. Juli bis 9. Oktober 1994

DAS VERMÄCHTNIS DER PHARAONEN – MEISTERWERKE AUS DER ÄGYPTISCH-ORIENTALISCHEN SAMMLUNG DES KUNSTHISTORISCHEN MUSEUMS IN WIEN

8. Mai bis 4. September 1994

DIE KÜNSTLERIN ALS SAMMLERIN: ALICE BONER. GESCHENK INDISCHER MALEREI AN DAS MUSEUM RIETBERG

25. Februar bis 12. Juni 1994

TABAKPFEIFEN IN DER KUNST AFRIKAS AUS DER SAMMLUNG DES MUSEUMS FÜR VÖLKERKUNDE BERLIN

5. November 1993 bis 30. Januar 1994

ZAIRE 1938/39– KUNSTWERKE AFRIKANISCHER MEISTER DER YAKA, PENDE, TSHOKWE, LULUA, SONGYE UND KUBA; FELDFOTOS VON HANS HIMMELHEBER

26. September 1993 bis 20. März 1994

MIT EUROPÄISCHEN AUGEN AUSGEWÄHLTE JAPANISCHE FARBHOLZSCHNITTE AUS DER SAMMLUNG DES RIETBERGMUSEUMS

9. Juli 1993 bis 10. Oktober 1993

NÔ – MASKEN UND GEWÄNDER DES JAPANISCHEN THEATERS

6. Juni bis 22. August 1993

WORTE IM FLUSS – JAPANISCHE LITERATUR IN ÜBERSETZUNGEN

4. Juni bis 27. Juni 1993

ZEN – MEISTER DER MEDITATION IN BILDERN UND SCHRIFTEN

7. März bis 18. April 1993

GEWEBE AUS ÄGYPTENS WÜSTENSAND – SPÄTANTIKE, KOPTISCHE UND FRÜHISLAMISCHE TEXTILIEN

12. Februar bis 23. Mai 1993

CHINESISCHE SZENEN – DIE BILDROLLE DES MALERS XIAO YUNCONG, 1656/FOTOGRAFIEN VON DANIEL SCHWARTZ, 1992

25. Oktober 1992 bis 31. Januar 1993

VALENTIN SONNENSCHEIN – EIN SCHWÄBISCHER HOFSTUKKATEUR IN ZÜRCHER DIENSTEN

9. Oktober 1992 bis 24. Januar 1993

DER KÜNSTLER ALS SAMMLER – INDISCHE MALEREI IN DER SAMMLUNG HOWARD HODGKIN

21. Juni bis 11. Oktober 1992

MAGIER MIT FEUER UND ERZ – BRONZEKUNST DER FRÜHEN BERGVÖLKER IN LURISTAN, IRAN

5. Juni 1992 bis 20. September 1992

BUDDHA UND SHIVA – BUDDHISTISCHE UND HINDUISTISCHE MEISTERWERKE AUS DEN MUSEEN VON SRI LANKA

10. Mai bis 13. September 1992

SURIMONO – KOSTBARE FARBHOLZSCHNITTE DES 18. UND 19. JAHRHUNDERTS AUS DEM MUSEUM FÜR OSTASIATISCHE KUNST BERLIN

24. Januar bis 10. Mai 1992

 

DIE KUNST DER YORUBA – SKULPTUREN AUS NIGERIA

6. November 1991 bis 8. März 1992

GOLDGEWICHTE AUS GHANA

13. September 1991 bis 5. Januar 1992

CHEN CHI-KWAN – EIN ZEITGENÖSSISCHER CHINESISCHER MALER

7. Juni bis 18. August 1991

DER GOLDSCHATZ DER DREI PAGODEN - BUDDHISTISCHE KUNST EINES VERSUNKENEN KÖNIGREICHS IN CHINA

5. Mai bis 15. September 1991

EXOTIX – SEIDENBÄNDER AUS DEM HISTORISCHEN MUSEUM BASEL

8. Februar bis 17. Mai 1991

TIBET – EINE REISE NACH INNEN. FOTOGRAFIEN VON PETER GRIEDER UND BRONZEN AUS DER SAMMLUNG BERTI ASCHMANN

29. November 1990 bis 17. März 1991

ESSGERÄT – KULTOBJEKT: LÖFFEL IN DER KUNST AFRIKAS

29. September 1990 bis 20. Januar 1991

PAHARI-MEISTER – HÖFISCHE MALEREI AUS DEN BERGEN NORDINDIENS

23. Juni bis 21. Oktober 1990

BAUERNHOF, STADTHAUS, PALAST – ARCHITEKTUR IN GUJARAT, INDIEN

11. Mai 1990 bis 31. August 1991

TEPPICHE AUS DEM KAUKASUS

8. Dezember 1989 bis 18. März 1990

DAS ALTE MEXIKO – AUS DER SAMMLUNG DES MUSEUMS

7. November 1989 bis 11. Februar 1990

BENIN – DIE KUNST EINER KÖNIGSKULTUR IN NIGERIA

26. Oktober 1989 bis 31. März 1990

OXUS – 2000 JAHRE KUNST AM OXUS-FLUSS IN MITTELASIEN

4. Juni bis 16. September 1989

ISLAMISCHE SCHÖNSCHRIFT – HEILIGE UND PROFANE TEXTE

21. April bis 27. August 1989

GEORGETTE BONER – BILDER VOM OKZIDENT ZUM ORIENT

21. Dezember 1988 bis 30. Februar 1989

VERSPROCHENE UNSTERBLICHKEIT – BILDNISSE VOM HOF DER MOGHUL-KAISER AUS DEM MUSÉE GUIMET IN PARIS

9. Dezember 1988 bis 19. März 1989

LOTOSBLUMEN IN DER WÜSTE – BUDDHISTISCHE KUNST AUS DEN HÖHLENTEMPELN ZENTRALASIENS

20. November 1988 bis 31. März 1989

JOHANNES ITTEN: TUSCHEZEICHEN

16. September bis 27. November 1988

DIE KUNST DER SENUFO, ELFENBEINKÜSTE

28. Mai bis 2. Oktober 1988

BALI – INSEL DER GÖTTER

25. März bis 31. August 1988

 

EX ORIENTE LUX – LACKKUNST AUS OSTASIEN UND EUROPA

21. November 1987 bis 27. März 1988

Momente des Glücks

23. Oktober 1987 bis 28. Februar 1988

VON TAGORE BIS HEUTE – INDISCHE LITERATUR DER MODERNE

9. September bis 24. September 1987

SAROJ – FIGÜRLICHE APPLIKATIONEN AUS INDIEN

2. Juni bis 30. August 1987

AUF NACH INDIEN!

31. Mai 1987 bis 31. März 1988

WUNDER EINER GOLDENEN ZEIT – MALEREI AM HOF DER MOGHUL-KAISER VON INDIEN

31. Mai bis 27. September 1987

NETSUKE – JAPANISCHE KLEINPLASTIK AUS DEN COLLECTIONS BAUR GENÈVE

6. Februar bis 3. Mai 1987

CHINESISCHE JADEN AUS DREI JAHRTAUSENDEN

27. Juni 1986 bis 11. Januar 1987

BUDDHA ZWISCHEN OST UND WEST – SKULPTUREN AUS GANDHARA / PAKISTAN

11. Dezember 1986 bis 29. März 1987

DIAN – EIN VERSUNKENES KÖNIGREICH IN CHINA: ARCHÄOLOGISCHE FUNDE AUS DER VOLKSREPUBLIK CHINA

24. Mai bis 31. August 1986

ZWISCHEN GANDHARA UND DEN SEIDENSTRASSEN – FELSBILDER AM KARAKORUM HIGHWAY / PAKISTAN

21. März bis 31. Mai 1986

CHINESISCHE MALEREI AUS DER SAMMLUNG C.A. DRENOWATZ

5. Februar bis 30. April 1986

TEPPICHE AUS DEM ORIENT IN DER SAMMLUNG DES RIETBERGMUSEUMS

5. Dezember 1985 bis 9. April 1986

AFRIKANISCHE KUNST AUS DEM VÖLKERKUNDEMUSEUM ST. GALLEN

14. November 1985 bis 2. März 1986

CHINESISCHES CLOISONNÉ – DIE SAMMLUNG PIERRE ULDRY

9. Mai bis 3. November 1985

DIE KUNST DER GURO IN WESTAFRIKA

9. Mai bis 13. Oktober 1985

JAPANISCHE HOLZSCHNITTE AUS DER SAMMLUNG DES RIETBERGMUSEUMS

29. März bis 29. September 1985

 

DER SILBERSCHMUCK DER TURKMENEN

20. September 1984 bis 17. Februar 1985

CHINESISCHE MALEREI – MING UND CHING-PERIODE. SAMMLUNG C. A. DRENOWATZ IM MUSEUM RIETBERG

23. März bis 22. Juli 1984

SELADON – SWATOW – BLAUWEISS: CHINESISCHE KERAMIK

6. Oktober 1983 bis 8. Januar 1984

ELEFANTEN, ELEFANTEN ...

4. März bis 18. September 1983

WORTE DES BUDDHA

28. Oktober 1982 bis 23. Januar 1983

ALICE BONER UND DIE KUNST INDIENS

19. August 1982 bis 3. Januar 1983

STABPUPPENSPIEL AUF JAVA 'WAYANG GOLEK'

28. Mai bis 24. September 1982

DIE KUNST DES VERPACKENS IN JAPAN

29. Januar bis 16. Mai 1982

DER MUTTERGÖTTIN BALDACHIN – TEMPELTÜCHER AUS INDIEN

14. Januar bis 30. Juni 1982

SCHMUCK IN AFGHANISTAN

2. Oktober 1981 bis 10. Januar 1982

KUNST UND RELIGION DER LOBI IN WESTAFRIKA

21. Mai bis 29. November 1981

FREMDE SCHRIFTEN

23. April bis 13. September 1981

PEKING, MENSCHEN IM GEFÜGE VON STADT UND STAAT

29. Januar bis 29. März 1981

TRADITIONELLE STILE AFRIKANISCHER KUNST

10. Oktober 1980 bis 28. Februar 1981

ORISSA, KUNST UND KULTUR IN NORDOST-INDIEN

5. Juni bis 31. Dezember 1980

TRADITION UND NEUERUNG – CHINESISCHE MALEREI IM 20. JAHRHUNDERT. DIE SAMMLUNG C.A. DRENOWATZ

29. März bis 31. August 1980

SPIELZEUG FÜR DIE SEELEN: KUNST UND KULTUR IN MENTAWAI, INDONESIEN

17. Februar bis 29. März 1980

 

ISLAMISCHE SCHÖNSCHRIFT

23. November 1979 bis 20. März 1980

INDISCHE MINIATUREN: NEUERWERBUNGEN

Ab 15. Juli 1979

KUNSTWERKE AUS AFRIKA UND MELANESIEN VOM HISTORISCHEN MUSEUM BERN

13. Juli bis 28. Oktober 1979

PLASTIK AUS JAPAN. HOLZSKULPTUREN DES 8. BIS 18. JAHRHUNDERTS

1. April bis 6. Mai 1979

SCHWEIZER MASKEN UND KOSTÜME

22. Februar bis 30. Juni 1979

ZAUBER DES CHINESISCHEN FÄCHERS

17. Januar bis 29. April 1979

INDISCHE SPIELKARTEN AUS DEM DEUTSCHEN SPIELKARTENMUSEUM IN LEINFELDEN

8. September bis 31. Dezember 1978

POETISCHE MALEREI – GEMALTE POESIE: JAPANISCHE LITERATENMALEREI, SAMMLUNG HEINZ BRASCH

29. April bis 20. August 1978

MASKEN AUS ALLER WELT IM MUSEUM RIETBERG

27. Januar bis 31. Dezember 1978

ORIENTALISCHE TEPPICHE DER SAMMLUNG ROBERT AKERET

27. Januar bis 31. Dezember 1978

JAPANISCHE HOLZSCHNITTE DER SAMMLUNG WILLY BOLLER

27. Januar bis 31. Dezember 1978

DER LÖWE ALS ZEICHEN DER MACHT

25. November 1977 bis 31. März 1978

MEISTERWERKE AUSSEREUROPÄISCHER KUNST – 25 JAHRE MUSEUM RIETBERG

1. September 1977 bis 31. März 1978

FRÜHE KERAMIKEN AUS SÜDOSTASIEN

12. Mai bis 28. Juli 1977

SHAN SHUI: BERGE UND WASSER – CHINESISCHE ALBUMBLÄTTER UND FÄCHERBILDER

26. April bis 31. August 1977

JAPANISCHE FARBHOLZSCHNITTE VON KITAGAWA UTAMARO

26. Januar bis 17. April 1977

 

PINSEL UND TUSCHE: JAPANISCHE SCHRIFTKUNST UND MALEREI AUS DER SAMMLUNG DR. HEINZ GÖTZE

3. Dezember 1976 bis 30. April 1977

MASKENWESEN IN WESTAFRIKA / DIE KUNST DER DAN

17. Oktober bis 21. November 1976

TEXTILIEN AUS ÄGYPTEN

21. Mai bis 14. November 1976

DAS THEATER IM JAPANISCHEN HOLZSCHNITT

1975

SCHWEIZER MASKEN

Frühjahr 1975

BRONZEN AUS DEM ALTEN CHINA

11. November 1975 bis 31. März 1976

ALT-MEXIKO: ZEREMONIALKERAMIK AUS DEM MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE BASEL

18. Oktober bis 23. November 1975

DAS GOLD IN DER KUNST WESTAFRIKAS

15. Mai bis 18. Oktober 1975

DAS GOLD IN DER KUNST OSTASIENS

17. Dezember bis 31. März 1975

KUNST UND RELIGION IN INDIEN / 2500 JAHRE JAINISMUS

9. November bis 8. Dezember 1974

EL DORADO – GOLDSCHÄTZE AUS KOLUMBIEN

23. Oktober bis 15. Dezember 1974

DAS TIER IN DER AUSSEREUROPÄISCHEN KUNST

7. August bis 13. Oktober 1974

TANTRA

1. September bis 15. Oktober 1973

UNBEKANNTES INDIEN – STAMMESKUNST, VOLKSKUNST, KLASSISCHE KUNST

26. August bis 31. Oktober 1972

 

DER VIELSEITIGE MANN. JAPANISCHE HOLZSCHNITTE DES MUSEUMS RIETBERG

1967

FARBHOLZSCHNITTE AUS JAPAN. SCHENKUNG JULIUS MUELLER AN DAS MUSEUM RIETBERG

23. Juli bis 22. August 1965

TIERE IM JAPANISCHEN HOLZSCHNITT – SAMMLUNG WILLY BOLLER

Ab Februar 1962

DIE FRAU – SAMMLUNG WILLY BOLLER

Ab September 1959

HIROSHIGE – SAMMLUNG WILLY BOLLER

29. August bis September 1959

JAPANISCHE FARBHOLZSCHNITTE UND ZEICHNUNGEN VON UTAMARO BIS HIROSHIGE AUS DER SCHENKUNG WILLY BOLLER, BADEN, AN DIE STADT ZÜRICH, FÜR DAS MUSEUM RIETBERG

13. Juli bis 11. August 1957

Peru-Ausstellung (?)

Ab 7. Juli 1954

 

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