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Buddhismus

  • Der Buddhismus erhebt die mystische Erfahrung zu seinem bestimmenden Element. Sie ist der Schlüssel zur Befreiung aus dem leidvollen Kreislauf der Wiedergeburten, dem Samsara.

    Nach buddhistischem Denken sind es unsere Begierden und unsere Ich-Bezogenheit, die uns im Samsara gefangen halten. Erkennt man die Vergänglichkeit aller Dinge - auch die der eigenen Person - wird die Wertlosigkeit aller irdischen Existenz deutlich und damit alles auf diese Welt gerichtete Begehren gegenstandslos. Alle Erscheinungen sind sich ständig verändernde Teile eines grossen Ganzen.

    Dass wir die Dinge als feste Entitäten wahrnehmen, liegt an unserer subjektiv verzerrten Sichtweise. Um diese zu durchbrechen, muss man das Denken in Kategorien überwinden und eine neue Bewusstseinsebene erreichen. Dann kann man die «wahre Wirklichkeit» erfahren, in der es keine Differenzierungen mehr gibt. Dieses Erleben der essenziellen Einheit der Welt, des allumfassenden Absoluten, wird als Erleuchtung bezeichnet.

    In seiner 2500-jährigen Entwicklung haben sich im Buddhismus verschiedene Schulen herausgebildet, die unterschiedliche Methoden lehren. Neben Übungen der Meditation und Achtsamkeit, die für alle Schulen zentral sind, empfehlen manche Askese und Eremitentum; andere lehren körperliche Übungen, die auch die Sexualität einschliessen können, wieder andere betonen die Wichtigkeit der Kunst.

  • BuddhStart_Dainichi

    Ambapali (5. Jh. v. Chr.) Mehr »
    Moggallana (5. Jh. v. Chr.) Mehr »
    Milarepa (1040-1123) Mehr »
    Guhysamaja-Tantra (7. Jh.) Mehr »
    Kukai (774-835) Mehr »
    Guoan Shiyuan (12. Jh.) Mehr »
    Dogen (1200-1235) Mehr »
    Hakuin Ekaku (1685-1768) Mehr »
    Hisamatsu Shin'ichi (1887-1980) Mehr »

     

     

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