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Plattform Multimedia

  • Eine Archivausstellung

    20. März bis 17. Juni 2012

    Das Museum Rietberg versteht sich als Kunstmuseum. Es vertraut auf die Ausstrahlung des Originals: Jedes Kunstwerk ist einzeln ausgestellt, mit genügend Raum, auf einem Sockel, schön im Licht. Dieses Konzept geht zurück auf unseren Gründungsdonator Eduard von der Heydt (1882–1964) und auf unseren ersten Direktor, den Bauhaus-Mitbegründer Johannes Itten (1888–1967).

    Die ausgestellten Werke entstanden jedoch alle in einem bestimmten Kontext, der mit dieser künstlichen Aura, dieser Museumswelt, nichts zu tun hat. Sie waren Ritualobjekte, stammen aus Tempeln und Herrscherbesitz, dienten als Grabbeigaben oder zum alltäglichen Gebrauch – und jedes Werk besitzt eine Geschichte und hat einen langen Weg hinter sich. 

    In Zukunft will das Museum vermehrt diesen Kontext zeigen: und zwar mit Hilfe digitaler Medien. Wir haben eine Multimedia-Abteilung eingerichtet. Ihre Aufgabe ist es, den Einsatz der neuen Medien in der Ausstellungsdidaktik und in der Kunstvermittlung zu erproben.

    Die kleine Archivausstellung zeigt ausgewählte Produktionen dieser neuen Abteilung, die in Zusammenhang mit den letzten Sonderausstellungen entstanden sind. Sie zeigt aber auch, dass Filme, Fotos und Tondokumente im Museum schon lange, seit der Gründung im Jahr 1952, produziert und eingesetzt wurden, um Kontexte zu visualisieren.


    Die Multimedia-Abteilung wird finanziert durch Beiträge der Ernst Göhner Stiftung, der Gebert Rüf Stiftung, der Schwyzer-Stiftung, der Avina Stiftung sowie der Art Mentor Foundation Lucerne.

     

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