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Vortrag: Dr. Kim Karlsson, Zürich

14. April 2013
  • RED HOT? Die Kulturrevolution in der zeitgenössischen chinesischen Kunst

    Die Auseinandersetzung mit dem Mao-Kult und der Propagandakunst der Kulturrevolution hat die Entwicklung der chinesischen Kunst nach 1979 stark geprägt. Einerseits war und ist diese zwischen Kritik und Nostalgie schwankende Auseinandersetzung biografisch oder politisch motiviert, andererseits geriet sie zum modischen Selbstzweck. Seit dem spektakulären Aufkommen des chinesischen Politpops anfangs der 1990er Jahre sind Arbeiten mit kulturrevolutionären Bezügen, die im Westen weitgehend als «Dissidentenkunst» missverstanden und verklärt wurden, im hiesigen Ausstellungs- und Kunstmarktbetrieb nicht mehr wegzudenken.

    Kim Karlsson ist Sinologin und Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt traditionelle und zeitgenössische chinesische Kunst. Sie studierte an der Universität Zürich und in Nanjing und promovierte 2003 im Fachbereich Kunstgeschichte Ostasiens. 2009 kuratierte sie die Ausstellung «Luo Ping (1733–1799): Visionen eines Exzentrikers» im Museum Rietberg Zürich und Metropolitan Museum of Art, New York.

    Begrüssung: Alexandra v. Przychowski, Kuratorin für chinesische Kunst | Museum Rietberg

  • KategorieVortrag
    Preis--
    VeranstaltungsortVortragssaal, Park-Villa Rieter
    Anfangszeit11.00h

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