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Kunstwerke und Kulthaus

30. September 2015
  • Wechselspiel zwischen äusserer und innerer Welt in Papua-Neuguinea

    Vortrag von Prof. Brigitta Hauser-Schäublin

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    Bild: Ein geschmückter Mann wartet auf seinen Auftritt vor dem Kulthaus für eine Touristengruppe, Maprik-Gebiet, Papua-Neuguinea. Brigitta Hauser-Schäublin 2015.


    Sepik-Kulthäuser tragen einen reichen Schmuck. Die Schnitzwerke und grossflächigen Giebelmalereien der Kulthäuser der Abelam sind Träger von Bedeutungen von öffentlichem und geheimem Wissen. Sie sind Ausdruck der Beziehungen zwischen dem sozialen Leben der Menschen und dem Kosmos. Auch aktuelle Interpretationen von Kulthäusern und ihren gemalten und geschnitzten Teilen müssen auf dem Hintergrund eines – inzwischen stark veränderten – Weltverständnisses betrachtet werden; sie erklären, warum solche Kunstwerke heute zu einem Politikum geworden sind.

    Brigitta Hauser-Schäublin kommt soeben von einer Reise an den Sepik zurück, eine Rückkehr nach 30 Jahren. Ihr Buch über die Kulthäuser der Abelam wurde soeben auf Englisch veröffentlicht.

    Referentin: Prof. Brigitta Hauser-Schäublin, Professorin der Ethnologie an der Georg-August-Universität Göttingen
  • KategorieVortrag, Lesung, Diskussion
    PreisKostenlos
    VeranstaltungsortVortragssaal, Park-Villa Rieter
    Anfangszeit19.30h
    Hinweise

    Keine Anmeldung nötig, beschränkte Anzahl Sitzplätze

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