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Von Transzendenz und Ritualen – was meint eigentlich Schamanismus?

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Wie kommt es eigentlich, dass man in populären Büchern von Mexiko, über den Amazonas bis hin zu Schweizer Naturheilern von Schamanen spricht. Ursprünglich war der Begriff auf die Gesellschaften der Nenzen, Jakuten, Altaier, Burjaten, Ewenken, auch europäische Same bezogen, also vorwiegend auf Völker, die im heutigen Sibirien siedelten. Heute werden alle Formen des Heilens mit natürlichen Ressourcen und der Kontakt zu transzendenten Welten unter diesem Begriff subsumiert. Was so weit führte, dass der Ethnologe Clifford Geertz bereits in den 1960er Jahren von «einem westlichen idealistischen Konstrukt» schrieb. Die Führung stellt nicht nur die wunderbaren kulturellen Erzeugnisse in Zusammenhang mit dem Transzendentalen ins Zentrum, sondern untersucht auch die westliche Konstruktion, den westlichen Blick auf die Artefakte.

Daten: So, 5., 12., 19.+26. November 2017, 14h

Führungsperson: Damian Christinger


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