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Afrika

In der Sammlung afrikanischer Kunst, die ihren Grundstock ebenfalls dem grossen Sammler und Gönner Eduard von der Heydt verdankt, finden sich Meisterwerke von höchster Qualität. Eduard von der Heydt war wie die Künstler der Avantgarde von der Formensprache der sogenannten «primitiven Kunst» stark berührt. Seit den frühen 1920er Jahren kaufte er hauptsächlich im Pariser Kunsthandel – beraten von den massgebenden Kunstwissenschaftlern – Meisterwerke aus West- und Zentralafrika. Seinem Geschmack entsprechend finden sich im Museum Rietberg Skulpturen, die das Ruhige, Würdevolle und Introvertierte in der Kunst des Schwarzen Kontinents betonen. Nur wenige Werke zeigen aggressive, groteske oder Furcht einflössende Formen.

Zu den wichtigsten Werkgruppen gehören eine Reihe von Objekten der Dogon-Region (Mali), Masken und Figuren der Elfenbeinküste (vor allem der Senufo-, Guro-, Dan- und Baule-Region), eine kleine Gruppe von Bronzen des 17. Jahrhunderts aus der Königsstadt Benin in Nigeria, weltberühmte Masken aus dem Kameruner Grasland sowie eine Gruppe von Skulpturen der Fang-Region Gabuns. Bedeutende Figuren und Masken aus dem Kongo (Luba-, Songye- und Vili-Region) beschliessen die afrikanische Kunstsammlung.

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