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China

Die China-Abteilung des Museums Rietberg zählt zu den herausragenden Sammlungen chinesischer Kunst in Europa. Die Sammlungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der buddhistischen Plastik, der Grabkunst (Bronzen, Jade, Grabkeramik) sowie der Malerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368−1911). Mit der weltbedeutenden Meiyintang Collection, die das Museum als langjährige Dauerleihgabe erhalten hat, gewinnt die China-Sammlung zusätzlich an Profil.

Dank der Sammlung des Gründungsdonators Eduard von der Heydt besitzt das Museum eine weltbedeutende Gruppe buddhistischer Steinskulpturen des 6. bis 9. Jahrhunderts. Dazu zählen insbesondere die Steinstelen der nördlichen Wei-Dynastie (386−534) und die Skulpturen aus chinesischen Grottentempeln.

Dank Geschenken des Sammlerehepaars Alice und Pierre Uldry, der Sammlung chinesischer Bronzen von Ernst Winkler und der Sammlungsbestände von Eduard von der Heydt ist die altchinesische Bronzekunst mit hervorragenden Beispielen vertreten. In die Sammlungsausstellung integriert ist eine repräsentative Auswahl der bedeutenden Sammlung chinesischen Cloisonnés und der Gold- und Silberschmiedekunst von Alice und Pierre Uldry.

Im regelmässigen Turnus sind Bilder aus der Sammlung chinesischer Literatenmalerei zu sehen, die der Zürcher Sammler Charles A. Drenowatz im Jahr 1978 dem Museum geschenkt hat. Dank dieser Schenkung, die zahlreiche weltbekannte Meisterwerke chinesischer Malerei enthält, besitzt das Museum neben Berlin wohl die bedeutendste Sammlung auf dem Gebiet der späteren chinesischen Malerei in Europa.

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