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Sepik - Kunst aus Papua-Neuguinea

  • 10. Juli - 4. Oktober 2015

    Die ersten Masken, Trommeln und Schnitzereien aus Papua-Neuguinea, die vor über hundert Jahren nach Europa gelangten, waren eine Sensation. Die Ritual- und Alltagsgegenstände vom Sepik, dem längsten Fluss des Inselstaates, begeisterten Forscher und beeinflussten Expressionisten und Surrealisten. Erstmals zeigt das Museum Rietberg den kreativen Reichtum und die Vielfalt der Kulturen in einer umfangreichen Ausstellung.

    Entlang des Sepiks, der sich fast 1‘200 Kilometer durch Sümpfe und tropischen Regenwald windet, hat sich über Jahrtausende eine enorme Vielfalt an Kulturen und Sprachen entwickelt. Die Ausstellung macht diesen Reichtum deutlich. Sie zeigt 170 Kunstwerke, wovon einige von den ersten Forschungsreisen stammen, die Anfang des 20. Jahrhunderts von deutschen Forschern auf dem Sepik unternommen wurden.

    Die Kunst vom Sepik besticht bis heute durch ihre grosse Stilvielfalt: Expressionistische Stücke wie die auf eine Bambusflöte aufgesetzte Figur mit wilder Frisur stehen neben abstrakten Jagdhelferfiguren. Ungewöhnliche Materialien wie Schnecken, Federn, aber auch Knochen und Tierzähne erregen Aufsehen. Mit einem kleinen Krokodilschädel mit leuchtend blauen Augen und einem aus einem Baumstamm geschnitzten Boot von zwölf Metern Länge treffen Extreme aufeinander.

    Zusätzlich zu den gezeigten Objekten beleuchten grossformatige Fotografien, Audio- und Filmbeispiele das Leben am Sepik von früher und heute. Ein Audioguide ist für Erwachsene und Kinder in deutscher und englischer Sprache erhältlich: CHF 5 / Person, CHF 10 / Familie (Anz. unbegrenzt). 

    Die Ausstellung wurde konzipiert und organisiert vom musée du quai Branly - in Kooperation mit dem Martin-Gropius-Bau Berlin.

    Mit Unterstützung der Parrotia-Stiftung

     

    Medienspiegel

    «Sepik, un fiume di mille chilometri»
    (Azione, 10.8.2015) 

    «Von Geistern und Künstlern»
    (Tagblatt der Stadt Zürich, 5.8.2015) 

    «Unter den Augen der Ahnen» 
    (Basler Zeitung, 21.7.2015) 

    «Vom andern Ende der Welt»
    (Der Bund, 20.7.2015) 

    «Der Biss des Krokodils»
    (Neue Zürcher Zeitung, 20.7.2015) 

    «Zürich zeigt Kunst aus Papua-Neuguinea»
    (Südostschweiz, 18.7.2015) 

    «Es lebt!»
    (Tages-Anzeiger, 18.7.2015) 

    «Aus der Wunderwelt der Ahnen»
    (Der Landbote, 17.7.2015) 

    «Der Fluss und die Ahnen» 
    (St. Galler Tagblatt, 13.7.2015) 

    «Im Banne der Kunst indigener Völker» 
    (©www.kultur-tipp.ch, 11.7.2015)

    «L'Océanie à Zurich»
    (Le Courrier, 10.7.2015) 

    «Kunst aus Papua-Neuguinea»
    (Bünder Tagblatt, 10.7.2015

    «DEN FLUSS ENTLANG»
    (Tages-Anzeiger / Züritipp, 9.7.2015)

  • Highlights der Ausstellung

    Geschichten zum Sepik

    Spannende Geschichten zum Sepik - jede Woche eine mehr! Zu den Geschichten» 

    Veranstaltungen

    «Die Welt ist auch ein Krokodil–zur Kunst vom Sepik in Papua-Neuguinea»
    Vortrag von Dr. Markus Schindlbeck im Anschluss an die öffentliche Führung

    «Cannibal Tours» und die Welt des Tourismus
    Filmvorführung und Diskussion mit Dr. Marko Scholze im Anschluss an die öffentliche Führung

     «Was vom Menschen übrig bleibt. Einblicke in die Human-Remains-Debatte an ethnologischen Museen»
    Vortrag von Dr. Eva Raabe im Anschluss an die öffentliche Führung

     «Kunstwerke und Kulthaus: das Wechselspiel zwischen äusserer und innerer Welt in Papua-Neuguinea»
    Vortrag von Prof. Brigitta Hauser-Schäublin im Anschluss an die öffentliche Führung

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    Weiteres Material

    Pressematerial Mehr »

     

    Ausstellungstipp
    Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich zeigt vom 26. Juni 2015 - 13. März 2016 in der Ausstellung «Kinder im Augenblick» Fotografien von Florence Weiss, aufgenommen in den Jahren 1972–1974 am Sepik-Fluss im Nordosten Papua-Neuguineas.

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