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Osiris

Das versunkene Geheimnis Ägyptens

10. Februar - 16. Juli 2017

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Geborgen aus den Tiefen vor Ägyptens Mittelmeerküste: Die spektakuläre Ausstellung zeigt rund 300 Statuen und Kultgegenstände, Sarkophage und Götterbilder aus sechzehn Jahrhunderten. Sie stammen aus den legendären Städten Thonis-Herakleion und Kanopus, die im 8. Jahrhundert n. Chr. im Meer versanken. Alte Fragen finden dadurch eine Antwort.

Die Ausstellung erzählt sagenhafte Geschichten: Von Osiris, Ägyptens Gott der Wiedergeburt, Herrscher über die Unterwelt und Held eines geheimnisvollen Kults. Sie berichtet von sensationellen archäologischen Entdeckungen auf dem Meeresgrund, von heute versunkenen, einst blühenden Handelsstädten im Nildelta. Was der französische Archäologe Franck Goddio und sein Team in den Untiefen der Bucht von Abukir gefunden und aus dem Meer geborgen haben, wirft ein neues Licht auf die Geschichte der Spätzeit Altägyptens, als Griechen und Römer im Land der Pharaonen Fuss gefasst hatten.

Die Ausstellung ist reich an bewegenden Kunstwerken aus ägyptischen Museen. Im Zentrum aber stehen die schönsten aus dem Meer geborgenen Schätze, darunter rund fünf Meter hohe Kolossalstatuen und ganze Fundkomplexe.

Die Schau war zuvor im Institut du monde arabe in Paris zu sehen und macht momentan im British Museum in London Halt. Franck Goddio und die Hilti Foundation in Liechtenstein, die die Unterwasser-Ausgrabungen in Ägypten seit zwanzig Jahren fördert, haben dem Museum Rietberg als einzigem deutschsprachigen Ort den Zuschlag für die Übernahme der Ausstellung gegeben.

Organisiert mit der Hilti Foundation und dem Institut Européen d’Archéologie Sous-Marine (IEASM) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Altertümer der Arabischen Republik Ägypten

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Alice Boner in Indien

Ein Leben für die Kunst

23. September 2017 - 14. Januar 2018

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Die Ausstellung präsentiert eine der ungewöhnlichsten und noch wenig bekannten Schweizer Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Alice Boner (1889 – 1981) verbrachte mehr als 40 Jahre ihres Lebens in der indischen Stadt Varanasi, wo sie als Künstlerin, Mäzenin und Kunsthistorikerin arbeitete. Die Ausstellung gibt einen faszinierenden Einblick in das facettenreiche Leben einer Frau, die in zwei Kulturen zu Hause war.

Mit ihrem vielseitigen Interesse und ihrer Hingabe, mit ihrer Kunst, ihren Publikationen und ihrer Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern veränderte und förderte Alice Boner das Verständnis von indischer Kunst weltweit und in der Schweiz. Ihre seit jeher enge Verbundenheit mit dem Museum Rietberg führte zu der grosszügigen Schenkung ihrer Sammlung indischer Skulpturen und Miniatur-Malereien. Dies ermöglicht es dem Museum Rietberg seither, Alice Boners Engagement fortzuführen.

Die Ausstellung bildet zugleich den Abschluss des seit 2010 laufenden Projektes Archiv Alice Boner am Museum Rietberg. Innert sieben Jahren wurden ihr gesamter fotografischer Nachlass, ihre Kunstwerke (Skizzen, Zeichnungen, Malereien und Figuren) und ihre Handschriften (Tagebücher, Korrespondenz, Manuskripte) erfasst und für weiterführende wissenschaftliche Arbeiten aufbereitet.

Nachdem die von Andrea Kuratli und Johannes Beltz kuratierte Ausstellung unter dem Titel «Alice from Switzerland – A Visionary Artist and Scholar Across Two Continents» in Mumbai (CSMVS Nov. 2014 bis Feb. 2015) und in New Delhi (National Museum Sept. bis Okt. 2016) zu sehen war, wird sie nun im Museum Rietberg gezeigt.

Mit freundlicher Unterstützung der Boner Stiftung für Kunst und Kultur, MEMORIAV Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz, der Sophie und Karl Binding Stiftung, SWISS International Airlines, Embassy of Switzerland, New Delhi, Consulate of Switzerland, Mumbai, VFS GLOBAL, Monterosa Group und Hitkal Ltd. und Pro Helvetia – Swiss Arts Council,  Star Worldwide Group und Radiotelevisione svizzera.


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