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Osiris - Das versunkene Geheimnis Ägyptens

Nach Paris und London um ersten Mal im deutschsprachigen Raum

Februar - Juli 2017

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Geborgen aus den Tiefen vor Ägyptens Mittelmeerküste: Die spektakuläre Ausstellung zeigt rund 300 Statuen und Kultgegenstände, Sarkophage und Götterbilder aus sechzehn Jahrhunderten. Sie stammen aus den legendären Städten Thonis-Heraklion und Kanopus, die im 8. Jahrhundert n. Chr. im Meer versanken. Alte Fragen finden dadurch eine Antwort.

Die Ausstellung erzählt sagenhafte Geschichten: Von Osiris, Ägyptens Gott der Wiedergeburt, Herrscher über die Unterwelt und Held eines geheimnisvollen Kults. Sie berichtet von sensationellen archäologischen Entdeckungen auf dem Meeresgrund, von heute versunkenen, einst blühenden Handelsstädten im Nildelta. Was der französische Archäologe Franck Goddio und sein Team in den Untiefen der Bucht von Abukir gefunden und aus dem Meer geborgen haben, wirft ein neues Licht auf die Geschichte der Spätzeit Altägyptens, als Griechen und Römer im Land der Pharaonen Fuss gefasst hatten.

Die Ausstellung ist reich an bewegenden Kunstwerken aus ägyptischen Museen. Im Zentrum aber stehen die schönsten aus dem Meer geborgenen Schätze, darunter rund fünf Meter hohe Kolossalstatuen und ganze Fundkomplexe.

Die Schau war zuvor im Institut du monde arabe in Paris zu sehen und macht momentan im British Museum in London Halt. Franck Goddio und die Hilti Foundation in Liechtenstein, die die Unterwasser-Ausgrabungen in Ägypten seit zwanzig Jahren fördert, haben dem Museum Rietberg als einzigem deutschsprachigen Ort den Zuschlag für die Übernahme der Ausstellung gegeben.

Organisiert mit der Hilti Foundation und dem Institut Européen d’Archéologie Sous-Marine (IEASM) in Zusammenarbeit mit dem Ministry of Antiquities der Arabischen Republik Ägypten

 

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