Randspalte

Inhalt

Vorschau

Alice Boner in Indien

Ein Leben für die Kunst

23. September 2017 - 14. Januar 2018

Vorschau_Alice Boner

Die Ausstellung präsentiert eine der ungewöhnlichsten und noch wenig bekannten Schweizer Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Alice Boner (1889 – 1981) verbrachte mehr als 40 Jahre ihres Lebens in der indischen Stadt Varanasi, wo sie als Künstlerin, Mäzenin und Kunsthistorikerin arbeitete. Die Ausstellung gibt einen faszinierenden Einblick in das facettenreiche Leben einer Frau, die in zwei Kulturen zu Hause war.

Mit ihrem vielseitigen Interesse und ihrer Hingabe, mit ihrer Kunst, ihren Publikationen und ihrer Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern veränderte und förderte Alice Boner das Verständnis von indischer Kunst weltweit und in der Schweiz. Ihre seit jeher enge Verbundenheit mit dem Museum Rietberg führte zu der grosszügigen Schenkung ihrer Sammlung indischer Skulpturen und Miniatur-Malereien. Dies ermöglicht es dem Museum Rietberg seither, Alice Boners Engagement fortzuführen.

Die Ausstellung bildet zugleich den Abschluss des seit 2010 laufenden Projektes Archiv Alice Boner am Museum Rietberg. Innert sieben Jahren wurden ihr gesamter fotografischer Nachlass, ihre Kunstwerke (Skizzen, Zeichnungen, Malereien und Figuren) und ihre Handschriften (Tagebücher, Korrespondenz, Manuskripte) erfasst und für weiterführende wissenschaftliche Arbeiten aufbereitet.

Nachdem die von Andrea Kuratli und Johannes Beltz kuratierte Ausstellung unter dem Titel «Alice from Switzerland – A Visionary Artist and Scholar Across Two Continents» in Mumbai (CSMVS Nov. 2014 bis Feb. 2015) und in New Delhi (National Museum Sept. bis Okt. 2016) zu sehen war, wird sie nun im Museum Rietberg gezeigt.

Mit freundlicher Unterstützung der Boner Stiftung für Kunst und Kultur, MEMORIAV Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz, der Sophie und Karl Binding Stiftung, SWISS International Airlines, Embassy of Switzerland, New Delhi, Consulate of Switzerland, Mumbai, VFS GLOBAL, Monterosa Group und Hitkal Ltd. und Pro Helvetia – Swiss Arts Council,  Star Worldwide Group und Radiotelevisione svizzera.


Nasca

Im Zeichen der Götter

24. November 2017 – 15. April 2018

Nasca_vorschau_312px

In der Wüste des südlichen Perus wartet eines der grössten Archäologie-Rätsel auf seine Entschlüsselung: die riesigen Bodenzeichnungen der Nasca-Kultur (ca. 200 v. Chr.– 650 n. Chr.).

Aus den Gräbern brachten die Archäologen farbenprächtige und feinste Textilien sowie Keramikgefässe mit Darstellungen rätselhafter Mischwesen und auch Goldmasken ans Licht. «Nasca – Im Zeichen der Götter» beleuchtet das tägliche Leben, die Rituale rund um die Bodenzeichnungen und die Götterwelt der Nasca-Kultur.

Die Ausstellung wird vom Museo de Arte de Lima (MALI) und dem Museum Rietberg gemeinsam kuratiert, in enger Kooperation mit dem Kulturministerium Perus und der Kommission für Archäologie Aussereuropäischer Kulturen (KAAK) des Deutschen Archäologischen Instituts. Nach Lima (Juni–Okt 2017) und Zürich wird die Ausstellung auch in der Bundeskunsthalle in Bonn (Mai–Sep 2018) gezeigt.

 

Agenda

Agenda